Als wir unbesiegbar waren - Alice Adams [Rezension]

10:45:00

Alice Adams Roman Leselust Blog Liebe Liebesroman Studenten Kurzmeinung:

Ein netter Roman, der mich aber erst gegen Ende wirklich fesseln konnte. Wir begleiten vier Freunde auf dem Weg durch ihr Leben, durch Höhen und Tiefen. Durch Herausforderungen in der Liebe und Familie. Aber eben auch durch ihren Alltag.


Bewertung: 3 Sterne



Klappentext:

An der Universität sind Eva, Benedict, Sylvie und Lucien unzertrennlich. Als sie Ende der Neunzigerjahre ihr Studium beenden, glauben sie sich am Beginn eines aufregenden Lebens. Die Welt wird für sie nur das Beste bereithalten. Eva plant eine Karriere im Finanzbusiness. Sie will sich sowohl von ihrem Vater, einem bekennenden Sozialisten, als auch von ihrer unerwiderten Liebe zu Lucien befreien. Benedict verschreibt sich der Wissenschaft und hofft weiterhin, Eva für sich zu gewinnen – auch wenn er nicht so genau weiß wie. Die Geschwister Sylvie und Lucien dagegen
streben vor allem eines an: ein freies Leben ohne Verpflichtungen und Verantwortung.
Doch im Laufe der Jahre sehen die Freunde sich nur noch sporadisch, alle vier sind damit beschäftigt, ihre Träume und Pläne, die das Leben zu vereiteln scheint, zu retten. Zerbrochene Beziehungen und verhinderte Karrieren bringen sie schließlich wieder zusammen, jedoch ganz anders, als sie es sich vorgestellt hatten.

Meine Meinung:

In dem Buch geht es um vier Freunde, die gerade ihr Studium und damit ihre gemeinsame unbeschwerte Zeit beendet haben. Über zwei Jahrzehnte begleiten wir zwei Männer und zwei Frauen nun auf ihrem Weg durchs Leben. Durch Höhen und Tiefen, aber größtenteils auch durch ihren Alltag. Die Geschichte ist dabei in Abschnitte unterteilt, die uns abwechselnd in das Leben je einer der Vier eintauchen lassen. Das Lesen gestaltet sich durch die großen Zeitsprünge zwischen den Abschnitten manchmal etwas schwierig und mehrmals musste ich beim Lesen zurückblättern, um nicht durcheinander zukommen.

Das Buch liest sich sonst recht nett. Der Schreibstil ist nicht außergewöhnlich und lässt sich fließend lesen. Die einzelnen Protagonisten werden uns nach und nach näher gebracht und so entstehen immer komplexere Charakter. Manche waren mir beim Lesen sympathisch, andere überhaupt nicht. Aber auf jeden Fall konnte ich mir von allen vier ein Bild machen und sie haben mich als Figuren erreicht.

Die Handlungen variieren sehr zwischen Banalität und Alltagsleben, aber dann auch immer wieder Wendepunkten und dramatischen Höhen und Tiefen.

Auf der einen Seite musste ich etwas über Hedgefonds und die Arbeit als Banker lernen, ob ich nun wollte oder nicht. Auf der anderen Seiten taucht man aber auch ein in komplexe Gegenüberstellungen von Lebensstilen und Ideologien. Es werden verschiedene Lebensansicht auf abstrakterer Ebene gegenübergestellt, wenn die Bankerin Eva ihrem sozialistischen Vater gegenüber den Kapitalismus verteidigt. Leider gehen diese Ausführungen auch nicht sehr in die Tiefe, da hätte man mehr draus machen können.


Liebesgeschichte Leselust Blog Rezension Leseprobe Liebe Vorablesen


Fazit:

Ich habe das Leben dieser sehr unterschiedlichen Freunde gern mitverfolgt. Die Charaktere sind gelungen dargestellt und ihre Entwicklung glaubwürdig. Wirklich gepackt hat mich das Buch aber erst gegen Ende.


Meinen herzlichen Dank an Vorablesen und den Dumont Verlag für das Rezensionsexemplar.

Verlag: Dumont
Seiten: 336
Preis: 20,00€ (Hardcover),  14,99€ (eBook)


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Plauderecke:

Habt ihr das Buch schon gelesen? Was haltet ihr generell von Entwicklungsromanen? Habt ihr in dem Bereich vielleicht noch einen Buchtipp für mich?

Die Fotografin - William Boyd [Rezension]

17:42:00

Biografie Roman Amory Clay zweiter Weltkrieg Vietnam Krieg EmanzipationKurzmeinung:

Ein großartiges Buch über eine starke Frau. William Boyd versteht es, Fakten und Fiktion zu verweben und erzählt einfühlsam vom spannenden und ereignisreichen Leben der Amor Clay.

Bewertung: 4 Sterne

Klappentext:

Ein Klick, die Blende schließt – der Startschuss zu einem neuen Leben. Mit sieben hält Amory Clay ihre erste Kamera in Händen, eine Kodak Brownie Nummer 2, und mit ihr sind alle Weichen gestellt. Amory Clay, Fotografin, Reisende, Kriegsberichterstatterin. Statt als Gesellschaftsfotografin in London zu reüssieren, lässt Amory alles Vertraute hinter sich und beginnt 1931 ein Leben voller Unwägbarkeiten in Berlin. Ein Berlin der Nachtclubs, des Jazz, der Extravaganz und Freizügigkeit – und der ersten Anzeichen von Bedrohung und Willkür.

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch so gerne gelesen. Die knapp 600 Seiten habe ich innerhalb weniger Tage verschlungen. William Boyd schreibt über das Leben einer starken, selbstbewussten und abenteuerlustigen Frau. Und über ihr Leben gibt es wirklich viel zu berichten. Angefangen als Gesellschaftsfotografin in London, reist sie dann nach Deutschland und besucht Berliner Nachtclubs auf der Suche nach einem Skandal. Ihr Weg führt sie weiter nach New York, Paris, Saigon und schließlich in ein einsames Häuschen an der Küste Schottlands.

All diese aufregenden Episoden aus Amor Clays leben sind so nah und eindrücklich geschildert, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ich habe Amory gern auf ihren Reisen begleitet, habe mit ihr gelitten, mich mit ihr verliebt, gefreut und war immer gespannt, was das Leben als nächstes für sie bereithält.

William Boyd zeichnet das Porträt einer starken Frau, die mutig ist, für sich einsteht und für ihren Traum kämpft. Zur Zeit des zweiten Weltkrieges war der Beruf des Fotografen, besonders des Kriegsfotografen, immer noch Männerdomäne und Amory Clay muss auf ihrem Weg zu Anerkennung viele Rückschläge einstecken. Doch sie gibt nicht auf. Doch Boyd zeigt auch die verletzliche, unsichere Seite dieser Frau und schafft so ein komplexes und glaubhaftes Bild.

Bereichert wird dieser Roman außerdem durch zahlreiche Bilder, die Amory Clay in ihren jeweiligen Lebensabschnitten aufgenommen hat. Viele Bilder von Soldaten und Kriegen, aber auch Schnappschüsse von Familienmitgliedern und Liebhabern geben dem Leser einen zusätzlichen Einblick und lassen ihn noch tiefer in die Geschichte eintauchen.


Rezension Buchtipp Biografie Leselust Blog Krieg Emanzipation

Fazit:

Ein biographischer Roman, spannend, berührend, und sehr unterhaltsam. Diese Lektüre kann ich nur jedem empfehlen.


Verlag: Berlin Verlag
Seiten: 560
Preis: 24,00€ (Hardcover), 19,99€ (eBook), 12,00€ (Taschenbuch)

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Plauderecke

Lest ihr auch gerne Biographien oder Bücher, über das Leben interessanter Persönlichkeiten? Wenn ja, habt ihr vielleicht Empfehlungen für mich, welches Buch ich nicht verpassen sollte?

Ich fühle was, was du nicht fühlst - Amelie Fried [Rezension]

10:56:00

Leselust Buchtipp Missbrauch Nazi Musik Synästhesie Klavier Erziehung Familie Liebe Kurzmeinung:

Bei diesem Buch bin ich zwiegespalten. Einerseits gibt es sehr interessante und komplexe Charaktere und es werden viele spannende Themen behandelt. Das alles verpackt in einem wunderschönen Schreibstil.
Allerdings wird das zentrale Thema viel zu schnell abgehandelt und zu unreflektiert dargestellt.

Bewertung: 3 Sterne

Verlag: Heyne  ||  Seiten: 400
Preis: 16,99€ (Taschenbuch)

Klappentext:

Die 13-jährige India lebt mit ihren Hippie-Eltern und ihrem Bruder Che in der bürgerlichen Umgebung einer süddeutschen Kleinstadt. Intelligent und mit spöttischem Scharfblick betrachtet sie die Welt der Erwachsenen und durchschaut deren Lebenslügen. Ihr Nachbar, ein Musiklehrer, überredet sie zu Klavierstunden und entdeckt ihre große musikalische Begabung. Während ihre Eltern mit einer Ehekrise beschäftigt sind und Che in die Kriminalität abzudriften droht, entsteht zwischen India und ihrem Lehrer eine einzigartige Verbindung, getragen von der Liebe zur Musik. Doch in einem einzigen Moment zerstört er ihr Vertrauen, und India steht vor einer furchtbaren Entscheidung: Ihr Geheimnis öffentlich zu machen – oder für immer zu schweigen.

Zum Buch:

Die Geschichte wird aus Sicht der 13-jährigen India erzählt. Als Leser merkt man schnell, das India anders ist, als andere Kinder in ihrem Alter. Mit ihren Klassenkameraden kann sie nicht so viel anfangen und zur Beruhigung zählt sie Primzahlen. Ihr Blick auf die Welt ist herrlich klar und schonungslos ehrlich. Sie sieht Sachen, die andere übersehen würden. Auf der einen Seite besitzt sie eine große Empathie und emotionale Intelligenz. Auf der anderen Seite ist sie aber sozial so ungeschickt.
"Ich nahm mein Ausgeschlossenen hin wie eine unheilbare Krankheit und versuchte nichts, um mich bei den anderen beliebter zu machen." (Aus Ich fühle was, was du nicht fühlst von A. Fried, S. 69)
Dabei sehnt sie sich eigentlich danach, einfach dazuzugehören.

Zur Familie gehören außerdem der Künstler Vater, der eigentlich hauptsächlich für seine Kunst lebt und kein echtes Interesse an den anderen zeigt und seine Rolle als Vater nur spielt.
"Er war recht gut, als Vaterdarsteller, und andere ließen sich von ihm täuschen. Aber mir konnte er nichts vormachen, ich spürte sein Inneres Unbeteiligten, die Unsicherheit, das fehlende Interesse."  (Aus Ich fühle was, was du nicht fühlst von A. Fried, S. 10)

Die Mutter ist eine "Suchende" und verbringt ihre Zeit mit Meditation und der Frage nach dem Sinne es Lebens. Sie ist auch viel zu sehr mit sich beschäftigt, um auf die Bedürfnisse ihrer Kinder einzugehen.
"Weil die Momente, in denen sie sich mit mir beschäftigte so selten und deshalb kostbar waren, ließ ich alles mit mir geschehen." (Aus Ich fühle was, was du nicht fühlst von A. Fried, S. 35)
Indias 16-jühriger Bruder Che leidet unter diesen Umständen am meisten. Ihm fehlen Grenzen und Regeln. Er weiß nicht so richtig, wer er ist und wo er hingehört. Er sucht verzweifelt nach Orientierung und versucht, seinen Platz zu finden. Dabei gerät er auf die schiefe Bahn und rutscht vom einen ins andere Extrem.
"Ich spürte schon damals, dass Che um ihre Liebe bettelte die, er -hätte er sie bekommen- wahrscheinlich gar nicht hätte annehmen können."  (Aus Ich fühle was, was du nicht fühlst von A. Fried, S. 39)
Alles in allem also ein eher unkonventionelles Elternhaus, wenn man es nett ausdrücken möchte. Nicht so nett, sprechen manche Nachbarn auch von emotionaler Verwahrlosung.
Neben der Hippie- Familie, wird auch noch die typisch bürgerliche Familie von nebenan portraitiert. Doch die oberflächliche Idylle trügt und auch hier schlummern hinter der heilen Fassade einige Probleme und Konflikte.


Meine Meinung:

In diesem Buch steckt so viel drin und größtenteils hat es mir wirklich unglaublich gut gefallen.
Die Sprache ist wunderschön und es gibt so viele tolle Zitate in dem Buch, dass ich beim Lesen kaum vorangekommen bin, weil ich mir gefühlt jeden zweiten Satz rausschreiben musste.
"Deshalb haben wir euch immer große Freiheit gelassen. Aber Freiheit beinhaltet nicht die Freiheit, andere zu verletzen." (Aus Ich fühle was, was du nicht fühlst von A. Fried, S. 145)

Die Themenvielfalt in dem Buch ist bemerkenswert. Es geht um Familie, Erziehung, Freundschaft und erste Liebe. Aber auch um Kunst, Musik, um Religion und Glauben. Um Emanzipation. Um Synästesie. Aber auch die Aufarbeitung bzw der Umgang mit der Nazi- Vergangenheit wird thematisiert.

Rezension Missbrauch Synästesie Leselust Blog Leseprobe Musik Klavier Nationalsozialismus

"Die Welt war so viel komplizierter, als sie erschien. Wie konnte man auf den Gedanken kommen, sie in handliche Kästchen zu füllen und Etikette mit der Aufschrift richtig und falsch daraufzulegen?"  (Aus Ich fühle was, was du nicht fühlst von A. Fried, S. 88)

Zwischendurch hat die Geschichte aber leider auch einige Längen. Es gibt ausführliche Schilderungen von Dingen, die für den Verlauf der Handlung nicht unbedingt nötig gewesen wären. Dennoch habe ich auch diese Stellen meist gern gelesen, weil sie eben trotzdem schön geschrieben waren.

-- Achtung, die folgenden Abschnitte könnte kleine Spoiler enthalten-- 
Der "Spoiler" ist aber ein wichtiger Punkt, der mir an dem Buch nicht gefallen hat, deswegen war es für mich wichtig, das hier aufzugreifen und zu besprechen. 

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass der Klappentext schon viel zu viel von der Handlung verrät. Der Klappentext lässt vermuten, dass der Missbrauch das Hauptthema des Buches sein wird. So ist es aber nicht. Der Missbrauch geschieht erst im letzten Viertel des Buches. Und so kommt es, das man als Leser quasi die ganze Zeit darauf wartet und immer eine dunkle Vorahnung hat. Ich hatte Thema die ganze Zeit im Hinterkopf und habe das Buch nach Hinweisen abgesucht, wann dieser Teil der Handlung wohl geschehen wird.

Wenig Raum für das Hauptthema
Negativ aufgefallen ist mir außerdem, dass der Missbrauch so kurz abgehandelt wurde.
Die buddhistischen Rituale der Mutter werden über mehrere Seiten ausführlich beschrieben, aber der Missbrauch wird in einem Absatz abgehandelt? Bitte was? Ein weiteren Absatz lang hadert India mit sich, in einem weiteren Absatz vertraut sie sich ihren Eltern an. Und das war es dann auch fast schon. Ein so sensibles Thema hätte findet ich eine ausführlichere und komplexere Darstellung verdient. Obwohl die Vorbereitung des Übergriffes schon sehr gelungen war. Man kann den typischen Verlauf erkennen: Das Auserwähltsein, dann einen Pakt schließen, ein Geheimnis haben. Das wird gut dargestellt. Eine ähnlich ausführliche Entwicklung hätte ich mir für den Verlauf nach dem Übergriff gewünscht.
Ich verstehe allerdings nicht, warum man diese Handlung schon im Klappentext andeuten muss, wenn es erstens nicht so relevant für die Handlung ist und zweitens erst so spät im Buch passiert.

Eine fragwürdige Message
Aber am meisten gestört hat mich die Message des Buches. India wird missbraucht, vertraut sich schließlich ihren Eltern an, und die glauben ihr nicht. Niemand glaubt ihr. Schon allein das ist ungeheuerlich. Dann missbraucht der Lehrer auch noch zwei weitere Mädchen, und auch denen wird nicht geglaubt. Sie werden von der Schule geschmissen, während der Lehrer sich bejubeln lässt. Was ist das denn für eine Aussage?
Ich als erwachsene Leserin kann das reflektieren und weiß, dass es in solchen Fällen leider manchmal wirklich so läuft.
Aber was ist, wenn das Buch junge Mädchen lesen, die eine ähnliche Situation erlebt haben? Sollen die sich dann denken, dass es eh nichts bringt, sich jemandem anzuvertrauen, weil ihnen eh niemand glauben wird und es nur negative Konsequenzen für sie haben wird? Also lieber runterschlucken und so tun, als wäre nichts passiert? Das ist nämlich der Eindruck, der in dem Buch vermittelt wird. Und das finde ich wirklich problematisch.
Deswegen kann ich dieses Buch leider nicht uneingeschränkt weiterempfehlen.


Fazit:

Eigentlich ein großartiges Buch, das durch seine schöne Sprache, seine Themenvielfalt und die komplexen Charaktere besticht.
Leider kann ich das Buch dennoch nicht uneingeschränkt weiterempfehlen, da mit dem Thema Missbrauch in meinen Augen nicht sorgfältig genug umgegangen wurde.

Meinen herzlichen Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

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Bis ans Ende der Geschichte - Jodi Picoult [Rezension]

Plauderecke: 

Habt ihr das Buch schon gelesen? Und hat es euch gefallen? Bin ich zu sensibel, was die Umsetzung des Themas Missbrauch angeht, oder seht ihr das auch so? Eure Meinung würde mich wirklich interessieren.


Lesemonat || Mai

14:15:00

Hallo ihr Lieben,
Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, habe ich entschieden, den Monatsrückblick etwas ausführlicher zu gestalten und nicht nur die gelesenen Bücher zu nennen, sondern auch was sonst so auf dem Blog passiert ist oder was ich sonst so im Netz entdeckt habe. Außerdem habe ich auch versucht, etwas mehr Struktur reinzubringen.
Was haltet ihr davon? Findet ihr die Neuerung gut, oder sind die zusätzlichen Infos überflüssig?

Was macht der SuB? 

Diesen Monat habe ich immerhin 3 Bücher vom SuB gelesen. Allerdings sind dafür auch 3 neue Bücher bei mir eingezogen, das heißt insgesamt +/- 0 für den SuB. Ich gebe zu, es gab schon mal bessere Monate, aber es gab auch schon viel schlimmere.


Neu im Regal

  • Fuchsteufelsstill von Niah Finnik
  • Als wir unbesiegbar waren von Alice Adams
  • Mein Name ist nicht Freitag von Jon Walter

Roman Thriller Jugendbuch Buchtipp Leseempfehlung


Gelesene Bücher

Diesen Monat habe ich ganze 6 Bücher gelesen. Ingesamt komme ich damit auf 2.429 Seiten, also 79 Seiten pro Tag. Damit bin ich sehr zufrieden.

1. Hier bin ich - Jonathan Safran Foer (4 Sterne)

Roman Judentum USA Sex Ehe Familie--> Stellenweise etwas langatmig, aber dann wieder sehr bewegende und brillante Abschnitte, die dieses Buch zu einem absoluten Highlight machen.

Klappentext:
Wie können wir all die Rollen, die wir zu spielen haben, glaubhaft unter einen Hut bekommen? Wie gleichzeitig Sohn, Vater und Ehemann sein? Oder Mutter, Ehefrau und Geliebte? Erwachsener und Kind? Oder gar Amerikaner und Jude? Wie können wir wir selbst sein, wenn unser Leben doch so eng mit allen anderen verbunden ist?

»Hier bin ich« erzählt von vier turbulenten Wochen im Leben einer Familie in tiefer Krise. Julia und Jacob haben sich auseinandergelebt, doch wie könnten sie sich trennen, ohne dass ihre drei Söhne darunter leiden oder gar sie selbst? Immer wieder diskutieren sie alle Szenarien durch, kümmern sich aufopferungsvoll um den inkontinenten Hund und die bevorstehende Bar Mitzwa des ältesten Sohns. Gerade als die israelische Verwandtschaft zur Familienfeier in Washington, D.C. eintrifft, ereignet sich ein katastrophales Erdbeben im Nahen Osten, das die Invasion Israels zur Folge hat. Die Fragen »Was ist Heimat? Was bedeutet Zuhause?« stellen sich noch einmal ganz neu, auch für Jacob.




2. Die Vegetarierin - Han Kang (1 Stern)

Sex Kunst Psychische Störung Emanzipation --> Für mich persönlich viel zu skurril, bizarr, abstrus. Konnte mit dem Buch leider nichts anfangen. Ich mochte weder die blutigen Szenen, noch die erotischen. Die Geschichte lässt mich verwirrt und mit einem schalen Nachgeschmack zurück.

Klappentext:
Ein seltsam verstörendes, hypnotisierendes Buch über eine Frau, die laut ihrem Ehemann an Durchschnittlichkeit kaum zu übertreffen ist – bis sie eines Tages beschließt, kein Fleisch mehr zu essen.
Yeong-Hye und ihr Ehemann sind ganz gewöhnliche Leute. Er geht beflissen seinem Bürojob nach und hegt keinerlei Ambitionen. Sie ist eine zwar leidenschaftslose, aber pflichtbewusste Hausfrau. Die angenehme Eintönigkeit ihrer Ehe wird jäh gefährdet, als Yeong-Hye beschließt, sich fortan ausschließlich vegetarisch zu ernähren und alle tierischen Produkte aus dem Haushalt entfernt. »Ich hatte einen Traum«, so ihre einzige Erklärung. Ein kleiner Akt der Unabhängigkeit, aber ein fataler, denn in einem Land wie Südkorea, in dem strenge soziale Normen herrschen, gilt der Vegetarismus als subversiv. Doch damit nicht genug. Bald nimmt Yeong-Hyes passive Rebellion immer groteskere Ausmaße an. Sie, die niemals gerne einen BH getragen hat, fängt an, sich in der Öffentlichkeit zu entblößen und von einem Leben als Pflanze zu träumen. Bis sich ihre gesamte Familie gegen sie wendet.



3. AchtNacht - Sebastian Fitzek (2 Sterne)

Thriller Killer Mob Mordlust Rezension Leselust Blog Spannung --> Ein Anfang mit Sogfaktor. Danach herrscht leider nur mäßige Spannung. Die Handlung wirkt konstruiert und an den Haaren herbeigezogen. Die Grundidee ist aber sehr interessant.
Gegen Ende wird es dann auch wieder spannender und die Auflösungen ist sehr gelungen. Zur AchtNacht Rezension.

Klappentext:
Es ist der 8. 8., acht Uhr acht. Sie haben 80 Millionen Feinde. Werden Sie die AchtNacht überleben?

Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie. Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen. In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen. Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei. Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.
Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.
Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.
Und Ihr Name wurde gezogen!



4. The Couple Next Door - Shari Lapena (3 Sterne)

Thriller Baby Entführung Ehe Spannung --> Das nur 6 Monate alte Baby verschwindet -was für ein schreckliches Szenario. Der Albtraum aller Eltern sehr realistisch und packend dargestellt. Das Buch ist wirklich gut geschrieben und lässt sich in einem Rutsch durchlesen. Die Charaktere sind sehr undurchsichtig und nichts ist so, wie man zunächst vermutet. Das Ende ist mir ein bisschen zu dick aufgetragen. Ansonsten ein wirklich gelungener Thriller.

Klappentext:
Jedes Paar hat seine Geheimnisse. Manche sind tödlich ...

Deine Nachbarin möchte nicht, dass du dein Baby zur Dinnerparty mitbringst. Dein Ehemann sagt, das sei schon in Ordnung. Ihr wohnt ja gleich nebenan. Außerdem habt ihr ein Babyfon und könnt abwechselnd nach der Kleinen sehen. Deine Tochter schläft, als du das letzte Mal nach ihr siehst. Doch jetzt herrscht Totenstille im Haus. Du rennst ins Kinderzimmer - und dein schlimmster Alptraum wird wahr: Die Wiege ist leer.

Es bleibt nur eins: die Polizei zu rufen - doch wer weiß, was sie finden wird ...



5. Ich fühle was, was du nicht fühlst - Amelie Fried (4 Sterne)

Emanzipation Familie Liebe Jugend Missbrauch Nationalsozialismus--> Bei diesem Buch bin ich zwiegespalten. Einerseits gibt es sehr interessante und komplexe Charaktere und es werden viele spannende Themen behandelt. Das alles verpackt in einen wunderschönen Schreibstil.
Allerdings wird das zentrale Thema viel zu schnell abgehandelt und zu unreflektiert dargestellt.
Zur Rezension "Ich fühle was, was du nicht fühlst"

Klappentext:
Die 13-jährige India lebt mit ihren Hippie-Eltern und ihrem Bruder Che in der bürgerlichen Umgebung einer süddeutschen Kleinstadt. Intelligent und mit spöttischem Scharfblick betrachtet sie die Welt der Erwachsenen und durchschaut deren Lebenslügen. Ihr Nachbar, ein Musiklehrer, überredet sie zu Klavierstunden und entdeckt ihre große musikalische Begabung. Während ihre Eltern mit einer Ehekrise beschäftigt sind und Che in die Kriminalität abzudriften droht, entsteht zwischen India und ihrem Lehrer eine einzigartige Verbindung, getragen von der Liebe zur Musik. Doch in einem einzigen Moment zerstört er ihr Vertrauen, und India steht vor einer furchtbaren Entscheidung: Ihr Geheimnis öffentlich zu machen – oder für immer zu schweigen.



6. Anonym - Poznanski/ Strobel (4 Sterne)

Thriller Hamburg Spannung Killer Darknet --> Ein sehr spannender Thriller. Interessante Idee und gelungene Umsetzung. Tolle Ermittler und die Einblicke aus drei Perspektiven machen einen besonderen Reiz aus.
Etwas Besonderes ist es mit Sicherheit auch, dass bei diesem Buch zwei Autoren zusammengearbeitet haben. Das Experiment ist auf jeden Fall gelungen und ich freue mich auf weitere Fälle für Buchholz und Salomon.
Zur Rezension "Anonym".

Klappentext:
Du verabscheust deinen Nachbarn? Du hast eine offene Rechnung mit deiner Ex-Frau? Du wünschst deinem Chef den Tod? Dann setze ihn auf unsere Liste und warte, ob die anderen User für ihn voten. Aber überlege es dir gut, denn manchmal werden Wünsche wahr...

Es ist der erste gemeinsame Fall von Kommissar Daniel Buchholz und seiner Kollegin Nina Salomon, und er führt sie auf die Spur des geheimnisvollen Internetforums "Morituri". Dort können die Mitglieder Kandidaten aufstellen und dann für sie abstimmen. Dem Gewinner winkt der Tod. Aber das Internet ist unendlich, die Nutzer schwer zu fassen. Nur der Tod ist ausgesprochen real, und er ist näher, als Buchholz und Salomon glauben...


Auf dem Blog


Auslosung der Gewinner
Vor kurzem hatte mein Blog seinen ersten Jahrestag und anlässlich dieses großartigen Ereignisses wollte ich mich bei meinen Lesern bedanken und habe ein paar Bücher verlost.
Diesen Monat gab es dann die Auslosung der glücklichen Gewinner.

Rezensionen
Diesen Monat habe ich auch wieder fleißig rezensiert und meine Meinung zu folgenden Bücher kundgetan:






Ins Netz gegangen 

In dieser brandneuen Kategorie möchte ich euch gern interessante Artikel und Beiträge vorstellen, über die ich im Netz so gestolpert bin. Hier werde ich also ein paar Links sammeln, die ich selbst interessant fand und von denen ich denke, dass sie auch für euch spannend sein könnten.


Takis Würger schreibt im Spiegel über seine Erlebnisse in Cambridge. 
Wer meine Rezension zu "Der Club" gelesen hat, oder mir auf einem der social Media Kanäle folgt, der wird nicht umhingekommen sein, es zu bemerken: Das Büchlein hat es mir ganz schön angetan. Und auch der Autor, den ich auf der Leipziger Buchmesse treffen durfte, war mir unglaublich sympathisch. In diesem Artikel berichtet er von seiner Zeit in der Elite-Uni und seinen Erfahrungen, die auch die Grundlage für sein Buch bilden. Spannend für alle, die das Buch gelesen haben. Aber auch für alle, die sich dafür Interessieren, was sich hinter den Türen der elitären Studentenclubs so abspielt.

Blogparade Geheimtipps
Aleshanee hat eine Blogparade gestartet, um kleine aber feine Bücher aus ihren Nischen zu holen und den Geheimtipps ihre verdiente Aufmerksamkeit zu bescheren. Eine tolle Aktion, bei der ich gerne mitmache.

Leseratten sind die besseren Menschen
Wir haben es natürlich schon immer gewusst, aber nun gibt es auch den ersten wissenschaftlichen Beleg, das wir Bücherverrückten echt super Typen sind. :)

Janine vom Blog Kapriziös entdeckt Our Shared Shelf, den Lesekreis von Emma Watson. 
Emma Watson ist nicht nur eine großartige Schauspielerin, sondern auch UN-Sonderbotschafterin für Frauen- und Menschenrecht. Durch ihr Interesse an diesen Themen hat sie viele thematisch passende Bücher gelesen und einen Lesekreis bei Goodreads gegründet.
Ich selbst habe davon vor längerer Zeit auch schon mal gehört und wollte mir immer mal die Bücherliste ansehen und mal etwas davon lesen. Durch Janine ist mir "Our Shared Shelf" jetzt wieder ins Bewusstsein gerückt und ich habe gleich mal "Der Report der Magd" auf meine Wunschliste gesetzt.

#MakeTwitterGreatAgain
Auf Twitter wurde die letzten Tage ganz viel Liebe verteilt. Die Mädels von Herzpotential haben die Aktion "MakeTwitterGreatAgain" gestartet und mit passendem Hashtag posten Twitteraner jetzt schon seit einigen Tagen liebe Worte und Komplimente an ihre liebsten Menschen. Eine grandiose Idee, die sehr schnell großen Anklang gefunden hat.

Plauderecke

Wie gefällt euch die neue Gestaltung des Lesemonats? Ist es zu viel, oder mögt ihr die neuen Links und Infos?
Und natürlich interessiert mich auch diesen Monat, was ihr so gelesen oder im Netz entdeckt habt. Habt ihr vielleicht auch eines der hier vorgestellten Bücher gelesen?
Ich freue mich über eure Meinungen und Kommentare. :)

Anonym - Poznanski/ Strobel [Rezension]

14:49:00

Rezension Leselust Darknet Killer Spannung Leseprobe Hamburg Kurzmeinung: 

Ein sehr spannender Thriller. Interessante Idee und gelungene Umsetzung. Tolle Ermittler und die Einblicke aus drei Perspektiven machen einen besonderen Reiz aus.

Bewertung: 4 Sterne


Klappentext: 

Du verabscheust deinen Nachbarn? Du hast eine offene Rechnung mit deiner Ex-Frau? Du wünschst deinem Chef den Tod? Dann setze ihn auf unsere Liste und warte, ob die anderen User für ihn voten. Aber überlege es dir gut, denn manchmal werden Wünsche wahr...
Es ist der erste gemeinsame Fall von Kommissar Daniel Buchholz und seiner Kollegin Nina Salomon, und er führt sie auf die Spur des geheimnisvollen Internetforums "Morituri". Dort können die Mitglieder Kandidaten aufstellen und dann für sie abstimmen. Dem Gewinner winkt der Tod. Aber das Internet ist unendlich, die Nutzer schwer zu fassen. Nur der Tod ist ausgesprochen real, und er ist näher, als Buchholz und Salomon glauben...


Zum Buch: 

Die Idee ist so simpel wie brillant: Ein Unbekannter eröffnet ein Internetforum in dem jeder User einen Todeskandidaten nominieren kann und es regelmäßig öffentliche Abstimmungen gibt, wer hingerichtet werden soll. Der Admin der Seite, Trajan, sieht sich als Exekutive und macht Hamburg zu seiner Arena. Dabei versetzt er Hamburgs Bewohner wahlweise in Blutrausch oder Todesangst.
Auf der anderen Seite stehen Kommissar Daniel Buchholz und seine neue Kollegin Nina Salomon, die erst zu Beginn der Ermittlungen aus Bremen zum Team dazukommt. Viel Zeit zum Eingewöhnen hat Nina also nicht, und so kommt es zu einigen Reibereien zwischen ihr und ihren Kollegen.
Zunächst glauben viele bei der Internetseite an einen makaberen Scherz und nehmen die Seite nicht ganz ernst. Doch als die nächste Todesliste veröffentlicht wird, beginnt für die Ermittler ein Wettlauf gegen die Zeit.


Meine Meinung: 

Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Neben der interessanten Grundidee des Falls haben mir besonders die verschiedenen Perspektiven gefallen, aus denen man die Geschehnisse geschildert bekommt.
Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht der Ermittler Nina Solomon und Daniel Buchholz geschrieben.
Aber zwischendurch gibt es auch einige Kapitel aus einer dritten Perspektive, der des Mörders. Das fand ich besonders reizvoll.
Ab und zu habe ich beim Lesen etwas den Faden verloren und war gerade so in die Perspektive von Nina eingetaucht, dass ich beim nachten Kapitel nicht gleich gemerkt habe, dass jetzt ja wieder Daniel erzählt. Aber das bekommt man dann doch recht schnell mit.

Das führt mich dann gleich zu den Charakteren im Buch. Mir waren zwar nicht alle Personen gleich sympathisch, aber sie wurden alle sehr gut eingeführt und ich hatte schnell ein Bild von allen vor Augen, dass dann nach und nach immer komplexer wurde.
Daniel Buchholz und seine Kollegen in Hamburg sind ein eingespieltes Team, Nina Salomon kommt aus Bremen neu ins Team dazu. Mit ihrer rauen, schnippischen Art macht sie sich anfangs nicht gerade Freunde. Besonders der sehr korrekte Buchholz ist zunächst wenig begeistert von seiner neuen Kollegin.
Die Streitereien zwischen den beiden haben aber genau das richtige Maß und nehmen nicht zu viel Platz in der Handlung ein. Im Gegenteil, das Geplänkel lockert die sonst doch sehr dunkle Stimmung angenehm auf und bringt eine kleine Portion Humor in die Ermittlungen.

Der Fall an sich ist absolut spannend und gut erdacht, ohne dabei konstruiert zu wirken. Die Idee ist sowohl interessant, als auch sehr erschreckend. Die Umsetzung ist gelungen und wirkt erschreckend realistisch.
Zufällig habe ich vor kurzer Zeit AchtNacht von Sebastian Fitzek gelesen und rezensiert. Das Buch hat eine ganz ähnliche Thematik, ist in der Umsetzung aber völlig anders. AchtNacht hat mir leider nicht gut gefallen. Wie man die Grundidee aber auch sehr gelungen umsetzen kann, dass zeigen Ursula Poznanski und Arno Strobel in "Anonym" auf beeindruckende Art und Weise. Und für mich war es ein spannendes Erlebnis, zwei Bücher mit so ähnlicher Thematik und doch so unterschiedlicher Umsetzung hintereinander zu lesen.

Anonym hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ein weiterer Pluspunkt für mich Persönlich war der Schauplatz Hamburg.
Ich habe beim Lesen mal wieder gemerkt, wie viel es ausmacht, wenn man die Schauplätze der Handlung kennt. Als Hamburgerin habe ich mich immer total gefreut, wenn Orte genannt wurden, die ich kenne. Ich hatte das dann gleich so detailreich vor Augen und konnte mich viel besser in die Szenerie hineinversetzen. Es hat sich irgendwie alles vertraut angefühlt und die Lektüre hat direkt ein bisschen Heimweh nach Hamburg ausgelöst, obwohl die Handlung natürlich alles andere als ein Anreiz ist.

Leselust Buchblog Rowohlt Wunderlich Darknet Mord Spannung Leseprobe


Fazit: 

Ein Thriller, in den man sehr schnell den Einstieg findet und den man dann kaum noch aus der Hand legen mag. Die Idee ist spannend und erschreckend realistisch.
Durch die verschiedenen Perspektiven und die gelungen herausgearbeiteten Charaktere hebt sich das Buch von der Masse ab. Ebenso durch die Zusammenarbeit zweier Autoren an einem Buch. Dieses Experiment ist auf jeden Fall geglückt und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Fall von Buchholz und Salomon.


Mein herzlicher Dank an den Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars.

Verlag: Wunderlich (Rowohlt) 
Seiten: 384
Preis: 19,95€ (Hardcover), 16,95€ (eBook)

Das könnte dir auch gefallen: 

AchtNacht- Sebastian Fitzek [Rezension]
Totenfang - Simon Beckett [Rezension]
Selfies - Jussi Adler-Olsen [Rezension]
Bittere Wunden - Karin Slaughter [Rezension]




Plauderecke: 

Kennt ihr das Buch? Und was sagt ihr zu dieser beängstigenden Idee?
Habt ihr vielleicht auch AchtNacht gelesen und könnt auch ein paar Parallelen ziehen?
Und können euch bekannte Schauplätze in Büchern auch so begeistern?
Ich freue mich auf den Austausch mit euch. :)




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