Lesemonat || August

22:39:00

Diesen Monat sind es also 7 Bücher geworden. Nur 3 von der TBR Liste, aber immerhin die Anzahl stimmt. :) Ich freue mich sehr, es war ein richtig toller Lesemonat mit einigen Highlights, einem ganz besonderen Buch (ich bin nunmal ein Potterhead!) und leider auch einer Enttäuschung. 
Insgesamt habe ich 2.760 Seiten gelesen, also ca. 89 Seiten am Tag. 



1. Der Prediger von Fjällbacka -- Camilla Läckberg (2 Sterne)

--> Fand ich leider nicht so spannend wie den ersten Teil. Dennoch ganz nett zu lesen, auch wegen der Weiterentwicklung der Hintergrundgeschichte und der leibgewonnenen Charaktere. 

Klappentext: 

Mitten in der Urlaubssaison wird im mondänen Badeort Fjällbacka eine deutsche Urlauberin tot aufgefunden. In ihrer Nähe tauchen die Skelette zweier vor Jahrzehnten verschwundener Frauen auf. Zum Entsetzen der Tourismusindustrie wird kurz darauf eine weitere Frau entführt. In ihrem zweiten Fall kämpfen Erica Falck und Patrik Hedström mit sommerlicher Hitze und religiösem Fanatismus. Die hochschwangere Schriftstellerin und der Kommissar, mit dem sie inzwischen zusammenlebt, ermitteln unter Hochdruck. In ihr Visier rückt schon bald die zerrüttete Familie des freikirchlichen Predigers Ephraim Hult, dessen Söhne Johannes und Gabriel in der Vergangenheit blutige Schuld auf sich geladen haben. Es ist nicht der Gott der Versöhnung, dem die Hults dienen. Es ist der Gott der Rache.



2. Die Töchter der Kälte -- Camilla Läckberg (4 Sterne)

--> Der dritte Fall für Patrik und Erica konnte mich wieder richtig begeistern und zum Ende hin konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. 

Klappentext: 

Eines Tages macht der Fischer Frans Bengtsson einen schrecklichen Fang. Mit seinem Netz holt er den leblosen Körper eines Mädchens ein. Die Autopsie ruft die Polizei auf den Plan. Im Leichnam finden sich Spuren von Süßwasser und Seife. Die siebenjährige Sara ist ertränkt worden. Patrik Hedström und seine Kollegen ermitteln. Gerade dieser Fall macht dem jungen Kommissar und seiner Frau Erica Falck zu schaffen, da sie eben erst Eltern einer Tochter geworden sind. Doch gegen alle inneren und äußeren Widerstände lösen sie Rätsel um Rätsel. Dabei tut sich hinter der idyllischen Fassade von Fjällbacka eine kalte, abscheuliche Realität auf: Famielienfehden, sexuelle Perversionen und eine alte, weit zurückreichende Schuld.



3. Solange wir lügen -- E. Lockhart (5 Sterne) 

--> Was soll ich sagen? Lest dieses Buch! Lest es! Ich habe es in weniger als einem Tag ausgelesen, denn einmal angefangen konnte ich einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Ich habe es wirklich versucht, aber es ging einfach nicht! Lest es am besten selbst, dann wisst ihr, was ich meine ;) 
Zur Rezension hier entlang.

Klappentext: 

Eine wohlhabende und angesehene Familie. Eine Privatinsel vor der Küste Massachusetts. Ein Mädchen ohne Erinnerungen. Vier Jugendliche, deren Freundschaft in einer Katastrophe endet. Ein Unfall. Ein schreckliches Geheimnis. Nichts als Lügen. Wahre Liebe. Die Wahrheit.



4. Die Totgesagten -- Camilla Läckberg (4 Sterne)

--> Diese Reihe hat mich im Moment wirklich in ihrem Bann. Auch der vierte Band hat mir wieder richtig gut gefallen. Ein spannender Fall, eine interessante Entwicklung der alten Charaktere und Bekanntschaft mit einigen Neuen. Da macht das Lesen Spaß, und gleichzeitig kann ich ein paar Titel von meiner Liste abarbeiten. 


Klappentext: 

Die Hochzeitsvorbereitungen von Erica Falck und Patrik Hedström werden von einer Mordserie überschattet. Die einzige Fährte: Neben den brutal zugerichteten Frauen findet sich eine Seite aus dem Märchen »Hänsel und Gretel«. 
Patrik Hedström und seine neue Kollegin, Hanna Kruse, haben kaum Zeit, sich kennenzulernen, schon werden sie zu ihrem ersten Einsatz gerufen. Ein Wagen ist in der Nähe von Tanumshede von der Straße abgekommen, die Fahrerin wird tot aufgefunden. War es Mord? Mitten in die hektischen Ermittlungen platzt die Nachricht eines weiteren Mordes. Die Leiche einer Teilnehmerin der Reality Show "Fucking Tanum" wurde in einem Müllcontainer entdeckt. Patrik und Hanna stoßen auf anonyme Drohungen, Tagebücher und ungeklärte Morde in ganz Schweden. Und auf ein verbindendes Indiz: Bei allen Opfern wurde eine Seite aus Hänsel und Gretel gefunden. Ein Wettlauf mit dem Serienkiller beginnt. 



5. The Girls -- Emma Cline (2 Sterne)

--> Hat mich leider nicht mitreißen können. Das Buch hat aber eine sehr spannende Thematik: es beruht auf der wahren Geschichte um Sektenführer Charles Manson und seiner Manson Family. Meine Rezension dazu findet ihr hier

Klappentext:
Kalifornien, 1969. Evie Boyd ist vierzehn und möchte unbedingt gesehen werden – aber weder die frisch geschiedenen Eltern noch ihre einzige Freundin beachten sie. Doch dann, an einem der endlosen Sommertage, begegnet sie ihnen: den „Girls“. Das Haar, lang und unfrisiert. Die ausgefransten Kleider. Ihr lautes, freies Lachen. Unter ihnen ist auch die ältere Suzanne, der Evie verfällt. Mit ihnen zieht sie zu Russell, einem Typ wie Charles Manson, dessen Ranch tief in den Hügeln liegt. Gerüchte von Sex, wilden Partys, Einzelne, die plötzlich ausreißen. Evie gibt sich der Vision grenzenloser Liebe hin und merkt nicht, wie der Moment naht, der ihr Leben mit Gewalt für immer zerstören könnte.


6. Harry  Potter and the Cursed Child -- J.K. Rowling, John Tiffany, Jack Thorne (5 Sterne)

--> Ich hatte sehr große Erwartungen, aber auch Angst. Vielen hat es ja auch nicht so gefallen, und ich hatte Angst, enttäuscht zu werden. Das war aber ganz und gar nicht der Fall. Ein Buch wie ein schönes Wiedersehen mit alten Freunden. Die Geschichte etwas abgedreht, aber sie hat mir trotzdem Spaß gemacht. Und die Form als Skript stört wirklich gar nicht. 

Klappentext:
Die achte Geschichte. Neunzehn Jahre später. Das Skript zum Theaterstück! Harry Potter und das verwunschene Kind, basierend auf einer neuen Geschichte von J.K. Rowling, John Tiffany und Jack Thorne, ist ein neues Theaterstück von Jack Thorne. Es erzählt die achte Geschichte in der Harry-Potter-Serie und ist gleichzeitig die erste offizielle Harry-Potter-Geschichte, die auf der Bühne präsentiert wird. Das Stück feiert am 30. Juli 2016 im Londoner West End Premiere. Es war nie leicht, Harry Potter zu sein – und jetzt, als überarbeiteter Angestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden. Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will. Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und Albus zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet.



7. Eleanor & Park -- Rainbow Rowll (4,5 Sterne) 

--> Was für eine schöne (Liebes-)Geschichte. Dieses Buch habe ich wirklich sehr gern gelesen. Sehr interessante Charaktere, die Beziehung sehr feinfühlig beschrieben. Und wirklich kein Kitsch und keine vorhersehbare Teenie- Romanze. Zwischendurch ergeben sich vielleicht ein paar Längen, aber darüber liest man eigentlich gerne hinweg, bei dieser süßen Geschichte. Ich kann die Lektüre nur empfehlen. 

Klappentext: 
Als Eleanor und Park sich zum ersten Mal im Schulbus treffen, kann von Zuneigung keine Rede sein. Dass sie sich gar ineinander verlieben, scheint unmöglich. Doch ihre Annäherung gehört zum Intensivsten, was man über die erste Liebe lesen kann. Anfangs vorsichtig und zaghaft tauschen Eleanor und Park Comics, Musik und Meinungen aus, und sie werden ein Liebespaar. Eines, das man nicht vergisst...
MerkenMerken
MerkenMerken

Lesemonat || August

22:39:00

Diesen Monat sind es also 7 Bücher geworden. Nur 3 von der TBR Liste, aber immerhin die Anzahl stimmt. :) Ich freue mich sehr, es war ein richtig toller Lesemonat mit einigen Highlights, einem ganz besonderen Buch (ich bin nunmal ein Potterhead!) und leider auch einer Enttäuschung
Insgesamt habe ich 2.760 Seiten gelesen, also ca. 89 Seiten am Tag



1. Der Prediger von Fjällbacka -- Camilla Läckberg (2 Sterne)

--> Fand ich leider nicht so spannend wie den ersten Teil. Dennoch ganz nett zu lesen, auch wegen der Weiterentwicklung der Hintergrundgeschichte und der leibgewonnenen Charaktere. 

Klappentext: 

Mitten in der Urlaubssaison wird im mondänen Badeort Fjällbacka eine deutsche Urlauberin tot aufgefunden. In ihrer Nähe tauchen die Skelette zweier vor Jahrzehnten verschwundener Frauen auf. Zum Entsetzen der Tourismusindustrie wird kurz darauf eine weitere Frau entführt. In ihrem zweiten Fall kämpfen Erica Falck und Patrik Hedström mit sommerlicher Hitze und religiösem Fanatismus. Die hochschwangere Schriftstellerin und der Kommissar, mit dem sie inzwischen zusammenlebt, ermitteln unter Hochdruck. In ihr Visier rückt schon bald die zerrüttete Familie des freikirchlichen Predigers Ephraim Hult, dessen Söhne Johannes und Gabriel in der Vergangenheit blutige Schuld auf sich geladen haben. Es ist nicht der Gott der Versöhnung, dem die Hults dienen. Es ist der Gott der Rache.



2. Die Töchter der Kälte -- Camilla Läckberg (4 Sterne)

--> Der dritte Fall für Patrik und Erica konnte mich wieder richtig begeistern und zum Ende hin konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. 

Klappentext: 

Eines Tages macht der Fischer Frans Bengtsson einen schrecklichen Fang. Mit seinem Netz holt er den leblosen Körper eines Mädchens ein. Die Autopsie ruft die Polizei auf den Plan. Im Leichnam finden sich Spuren von Süßwasser und Seife. Die siebenjährige Sara ist ertränkt worden. Patrik Hedström und seine Kollegen ermitteln. Gerade dieser Fall macht dem jungen Kommissar und seiner Frau Erica Falck zu schaffen, da sie eben erst Eltern einer Tochter geworden sind. Doch gegen alle inneren und äußeren Widerstände lösen sie Rätsel um Rätsel. Dabei tut sich hinter der idyllischen Fassade von Fjällbacka eine kalte, abscheuliche Realität auf: Famielienfehden, sexuelle Perversionen und eine alte, weit zurückreichende Schuld.



3. Solange wir lügen -- E. Lockhart (5 Sterne) 

--> Was soll ich sagen? Lest dieses Buch! Lest es! Ich habe es in weniger als einem Tag ausgelesen, denn einmal angefangen konnte ich einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Ich habe es wirklich versucht, aber es ging einfach nicht! Lest es am besten selbst, dann wisst ihr, was ich meine ;) 

Klappentext: 

Eine wohlhabende und angesehene Familie. Eine Privatinsel vor der Küste Massachusetts. Ein Mädchen ohne Erinnerungen. Vier Jugendliche, deren Freundschaft in einer Katastrophe endet. Ein Unfall. Ein schreckliches Geheimnis. Nichts als Lügen. Wahre Liebe. Die Wahrheit.



4. Die Totgesagten -- Camilla Läckberg (4 Sterne)

--> Diese Reihe hat mich im Moment wirklich in ihrem Bann. Auch der vierte Band hat mir wieder richtig gut gefallen. Ein spannender Fall, eine interessante Entwicklung der alten Charaktere und Bekanntschaft mit einigen Neuen. Da macht das Lesen Spaß, und gleichzeitig kann ich ein paar Titel von meiner Liste abarbeiten. 


Klappentext: 

Die Hochzeitsvorbereitungen von Erica Falck und Patrik Hedström werden von einer Mordserie überschattet. Die einzige Fährte: Neben den brutal zugerichteten Frauen findet sich eine Seite aus dem Märchen »Hänsel und Gretel«. 
Patrik Hedström und seine neue Kollegin, Hanna Kruse, haben kaum Zeit, sich kennenzulernen, schon werden sie zu ihrem ersten Einsatz gerufen. Ein Wagen ist in der Nähe von Tanumshede von der Straße abgekommen, die Fahrerin wird tot aufgefunden. War es Mord? Mitten in die hektischen Ermittlungen platzt die Nachricht eines weiteren Mordes. Die Leiche einer Teilnehmerin der Reality Show "Fucking Tanum" wurde in einem Müllcontainer entdeckt. Patrik und Hanna stoßen auf anonyme Drohungen, Tagebücher und ungeklärte Morde in ganz Schweden. Und auf ein verbindendes Indiz: Bei allen Opfern wurde eine Seite aus Hänsel und Gretel gefunden. Ein Wettlauf mit dem Serienkiller beginnt. 



5. The Girls -- Emma Cline (2 Sterne)

--> Hat mich leider nicht mitreißen können. Das Buch hat aber eine sehr spannende Thematik: es beruht auf der wahren Geschichte um Sektenführer Charles Manson und seiner Manson Family. Meine Rezension dazu findet ihr hier

Klappentext:
Kalifornien, 1969. Evie Boyd ist vierzehn und möchte unbedingt gesehen werden – aber weder die frisch geschiedenen Eltern noch ihre einzige Freundin beachten sie. Doch dann, an einem der endlosen Sommertage, begegnet sie ihnen: den „Girls“. Das Haar, lang und unfrisiert. Die ausgefransten Kleider. Ihr lautes, freies Lachen. Unter ihnen ist auch die ältere Suzanne, der Evie verfällt. Mit ihnen zieht sie zu Russell, einem Typ wie Charles Manson, dessen Ranch tief in den Hügeln liegt. Gerüchte von Sex, wilden Partys, Einzelne, die plötzlich ausreißen. Evie gibt sich der Vision grenzenloser Liebe hin und merkt nicht, wie der Moment naht, der ihr Leben mit Gewalt für immer zerstören könnte.


6. Harry  Potter and the Cursed Child -- J.K. Rowling, John Tiffany, Jack Thorne (5 Sterne)

--> Ich hatte sehr große Erwartungen, aber auch Angst. Vielen hat es ja auch nicht so gefallen, und ich hatte Angst, enttäuscht zu werden. Das war aber ganz und gar nicht der Fall. Ein Buch wie ein schönes Wiedersehen mit alten Freunden. Die Geschichte etwas abgedreht, aber sie hat mir trotzdem Spaß gemacht. Und die Form als Skript stört wirklich gar nicht. 

Schwingt euren Zauberstab und sagt Alohomora, um die Tür zur Rezension zu öffnen. 

Klappentext:
Die achte Geschichte. Neunzehn Jahre später. Das Skript zum Theaterstück! Harry Potter und das verwunschene Kind, basierend auf einer neuen Geschichte von J.K. Rowling, John Tiffany und Jack Thorne, ist ein neues Theaterstück von Jack Thorne. Es erzählt die achte Geschichte in der Harry-Potter-Serie und ist gleichzeitig die erste offizielle Harry-Potter-Geschichte, die auf der Bühne präsentiert wird. Das Stück feiert am 30. Juli 2016 im Londoner West End Premiere. Es war nie leicht, Harry Potter zu sein – und jetzt, als überarbeiteter Angestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden. Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will. Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und Albus zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet.



7. Eleanor & Park -- Rainbow Rowell (4,5 Sterne) 

--> Was für eine schöne (Liebes-)Geschichte. Dieses Buch habe ich wirklich sehr gern gelesen. Sehr interessante Charaktere, die Beziehung sehr feinfühlig beschrieben. Und wirklich kein Kitsch und keine vorhersehbare Teenie- Romanze. Zwischendurch ergeben sich vielleicht ein paar Längen, aber darüber liest man eigentlich gerne hinweg, bei dieser süßen Geschichte. Ich kann die Lektüre nur empfehlen. 

Klappentext: 
Als Eleanor und Park sich zum ersten Mal im Schulbus treffen, kann von Zuneigung keine Rede sein. Dass sie sich gar ineinander verlieben, scheint unmöglich. Doch ihre Annäherung gehört zum Intensivsten, was man über die erste Liebe lesen kann. Anfangs vorsichtig und zaghaft tauschen Eleanor und Park Comics, Musik und Meinungen aus, und sie werden ein Liebespaar. Eines, das man nicht vergisst...
MerkenMerken
MerkenMerken

Rezension: "The Girls" von Emma Cline

20:07:00

Verlag: Hanser
Seiten: 349
Preis: 22,00€ (Hardcover),  16,99€ (eBook)

Bewertung: 2 Sterne

Kurzmeinung:

Ich war so neugierig auf dieses viel gelobte Buch, aber so richtig mitreißen konnte es mich nicht. Außerdem hatte ich nach dem Lesen des Klappentextes etwas anderes erwartet. In diesem Roman geht es hauptsächlich um die Entwicklung der Protagonisten Evie. Die Sekte spielt dabei zwar ein Rolle, ist aber nicht das eigentlich Zentrale in diesem Buch.


Klappentext:

Kalifornien, 1969. Evie Boyd ist vierzehn und möchte unbedingt gesehen werden – aber weder die frisch geschiedenen Eltern noch ihre einzige Freundin beachten sie. Doch dann, an einem der endlosen Sommertage, begegnet sie ihnen: den „Girls“. Das Haar, lang und unfrisiert. Die ausgefransten Kleider. Ihr lautes, freies Lachen. Unter ihnen ist auch die ältere Suzanne, der Evie verfällt. Mit ihnen zieht sie zu Russell, einem Typ wie Charles Manson, dessen Ranch tief in den Hügeln liegt. Gerüchte von Sex, wilden Partys, Einzelne, die plötzlich ausreißen. Evie gibt sich der Vision grenzenloser Liebe hin und merkt nicht, wie der Moment naht, der ihr Leben mit Gewalt für immer zerstören könnte.



Zum Buch:


Zu Beginn des Buches treffen wir die jetzt 40-jährige Evie. Sie lebt alleine in einem Haus und bekommt unerwarteten Besuch. Die Gäste bringen das Thema schnell auf eine "Sekte", in der Evie Mitglied gewesen sein soll, und auf grausame Morde, die von der Sekte verübt worden sein sollen. 

Ein Zeitsprung führt uns zurück in die 1960er. 
Die damals 14-jährige Evie ist nicht glücklich. Sie hat sich als Person noch nicht gefunden, ist ein unsicheres Mädchen. Sie hat nur eine Freundin, Connie, und zahlreiche unerwiderte Schwärmereien.  
Evies Eltern sind schon länger nicht mehr glücklich, wollen sich trennen. Sie sind so von ihrem eigenen Leben, ihren Gedanken, ihrem Tun und Lassen in Beschlag genommen, dass sie kaum Zeit für Evie haben. Ihr fehlt die elterliche Zuneigung und Aufmerksamkeit.
Und genau das ist es, was sie zu so einem "willigen Opfer" (S.158) von Russell und "The Girls" macht. Nachdem sie Suzanne und die anderen Mädchen eines Tages getroffen hat, ist sie sofort in ihren Bann gezogen. 
Sie muss nicht monatelang Stück für Stück überzeugt und weichgeklopft werden, sondern ist sofort gefangen von der auf den ersten Blick so liebevollen Atmosphäre auf der Ranch, dem Quartier der Sektenmitglieder. Dazu Russells Floskeln über freie Liebe und das sie alle eine große Familie seien - und Evie verfällt dem Zauber in ihrer Naivität und Bedürftigkeit.

Bei den anderen Mädchen ist vor allem der charismatische Russell, der sie in die Gemeinschaft gezogen hat und dort auch hält. Das ist nicht so sehr der Fall bei Evie. Ihr hat es besonders die starke, schöne und etwas geheimnisvolle Suzanne angetan.
So gerät sie schließlich immer stärker hinein in die Sekte und zieht auch schließlich zu den anderen Mitgliedern auf die Ranch etwas außerhalb der Stadt. 
Dort hört sie immer mehr von Russells verquerer Philosophie, arbeitet, schläft, isst, trinkt mit den anderen, feiert wilde Feste und nimmt Drogen. 
Das alles auf der Ranch total heruntergekommen und schmutzig ist nimmt sie zwar wahr, es kann sie aber nicht wirklich erreichen. 
Immer mehr wird sie Teil der Gruppe, immer stärker ihre "Besessenheit" von Suzanne und immer mehr lässt sie sich in eine Welt drängen, die sie eigentlich gar nicht durchschaut. Und so nimmt das Unheil seinen Lauf... 



Meinung: 

Ich weiß bei diesem Buch nicht genau woran es lag. Die Geschichte hat eine spannende Thematik, interessante Charaktere, und trotzdem konnte mich das Buch nicht so richtig packen. 
Ich hatte wohl auch etwas anderes erwartet. Etwas ausführlichere Einblicke in die Philosophie der Sekte, in das Leben auf der Ranch, und wie Russell die Mädchen manipuliert und wie er sie mit seinen Worten an sich bindet. Und vielleicht auch ein bisschen mehr Dunkelheit und Drama. 
Doch es geht in diesem Buch eigentlich nicht um die Sekte an sich, sondern darum wie Evie, exemplarisch für viele unsichere Teenager- Mädchen, in den Bann der Mädchen gerät und warum sie so schnell ein "williges Opfer" wurde.

Evie wird als Charakter gut etabliert. Man kann ihre Unsicherheit nachempfinden und verstehen, wie sie dadurch empfänglich für Russells Worte und das Leben auf der Ranch wurde und nichts in Frage stellt. 
Sie will ihre eigene Unsicherheit vergessen, indem sie sich die Überlegenheit und Überheblichkeit von Russells Philosophie zu eigen macht.

Vorher war Evie ein durchschnittliches Mädchen mit einem ganz normalen Teenager Leben, das in ordentlichen, vorhersehbaren Bahnen verlief. Im Vergleich dazu kam ihr das Leben der Mädchen auf der Ranch aufregend, besonders und geheimnisvoll vor, und auch das hat wohl einen Teil des Reizes ausgemacht.
Besonders interessant ist Evies Beziehung zu Suzanne. Evie schaut bewundernd, fast ehrfurchtsvoll zu Suzanne auf. Ihre Beziehung ist irgendwie schwesterlich, hat aber auch starke homoerotische Spannungen.

Die Person der Suzanne wird die ganze Zeit nicht vollkommen greifbar. Das passt aber irgendwie ganz gut zu ihrem mysteriösen Wesen und macht den Reiz ihrer Figur aus. Man vergisst schnell, das sie selbst damals erst 19 war, da Suzanne aus Evie Sicht eben so fehlerlos und überhöht dargestellt wird. 

Auch gut geschildert ist die Entwicklung, wie Evie immer mehr Teil des Sekte wird. Es gibt viele Grenzüberschreitungen, die aber alle nach und nach passieren und sich steigern. So trinkt sie zunächst mit den Mädchen, nimmt Drogen, macht dann erste sexuelle Erfahrungen mit dem Sektenführer Russell. Bis sie schließlich erst ihre Mutter beklaut, dann auch in fremde Häuser einbricht und sich auch auf andere Weise von Suzanne und den anderen ausnutzen lässt. Doch das wird der damals naiven Evie erst später klar. 
Die retrospektiven Schilderungen sind sehr reflektiert und ehrlich. So ist der älteren Evie durchaus bewusst, wie naiv sie eigentlich war. Wie selbstgerecht ihre Haltung damals war, und wie sie sich durch das Annahmen von Russells Theorien überlegen vorkam. Das hat mir gut gefallen. 

Positiv herausstellen möchte ich außerdem den Schreibstil. 
Emma Cline hat einen sehr außergewöhnlichen Ausdruck; sie kann komplexe Gedanken in eleganter Schlichtheit darstellen. 
Besonders angetan haben es mir Beschreibungen von ganz alltäglichen Situationen, die jeder schon mal erlebt hat. Und sie sind noch nicht einmal besonders beschrieben. Einfach dadurch, dass sie trotz ihrer Banalität in der Geschichte auftauchen, machen sie den Text zu etwas Besonderem. 
 "Der Tee war zu heiß: eine kurze Pause trat ein, in der wir uns über die Tassen beugten und mein Gesicht in dem dünnen, pflanzlichen Dampf feucht wurde." (S. 140)

Aber es gab eben auch einige Dinge, die mir nicht so gut gefallen haben.
In diesem Roman gibt es viele Zeitsprünge, die den Lesefluss unterbrechen, weil man sich erstmal wieder in Zeit und Kontext zurechtfinden muss. Außerdem hat sich mir der Sinn dieser Zeitsprünge nicht vollkommen erschlossen. Sie zeigen uns die heute erwachsene Evie, aber wie die anderen Figuren da hineinpassen, erschließt sich mir nicht. 

Sehr schade ist auch, das gerade der Anfang etwas holprig ist. Der Leser wird mitten ins Geschehen geworfen, es treten gleich mehrere Charaktere auf, die nicht sehr ausführlich eingeführt werden und dann kommen auch gleich Zeitsprünge. Das war für mich ein bisschen viel am Anfang. Dann allerdings hat Cline gut Spannung erzeugt, in dem sie Andeutungen auf die Sekte macht, welche die Neugier des Lesers wecken. 
Der Spannungsbogen ist dann aber leider ziemlich früh wieder abgerissen. Immer wieder wird auf die "schrecklichen Morde" oder die "grausamen Ereignisse" angespielt, was wohl weiter Spannung erzeugen sollte. Ich fand es ehrlich gesagt zunächst verwirrend und später nur noch nervig, da diese Anspielungen leider das einzige Stilmittel zum Spannungsaufbau waren. 

Was mir außerdem gefehlt hat, war die Stimmung. Man liest zwar von der Ranch, man hat Evie Schilderungen, aber es bleibt irgendwie distanziert. Ich war nicht wirklich dabei, als die Mädchen betrunken um das Lagerfeuer tanzten, habe nicht wirklich die Fliegen summen gehört, die Trägheit der Sommerhitze und der Drogen gespürt. 
Der Funke ist irgendwie nicht übergesprungen, die Geschichte hat mich nicht wirklich in ihren Bann ziehen können. 

Nebeninfo: 
Beim Lesen des Buches habe ich in Bücherforen geschaut, was andere Leseratten so von dem Buch hielten. Dabei habe ich erst erfahren, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht, und zwar auf den Geschehnissen um den Sektenführer Charles Manson und seiner Manson Family. Das war mir vorher gar nicht bewusst. 

Fazit: 

Hach, das fällt mir bei diesem Buch wirklich schwer. 
Ich hab es irgendwie nicht so gern gelesen, habe mich mit der Geschichte schwer getan und zwischendurch immer mal ein anderes Buch zu Hand genommen. Gefesselt hat es mich also wirklich nicht. 
Aber ich kann nicht so genau sagen, woran es eigentlich lag. Ja, ein paar negative Dinge sind mir schon aufgefallen, als ich jetzt die Rezension geschrieben habe und die Bewertung vornehmen wollte. Auf der anderen Seite hat das Buch aber auch sehr viel Positives. 
Deswegen fiel mir die Bewertung auch sehr schwer. 
Eigentlich ist es ja ein spannendes Thema und ein interessanter Schreibstil. Aber eben nur eigentlich. Denn gefallen hat mir das Buch irgendwie trotzdem nicht.
Es tut mir leid, wenn das jetzt nicht sehr hilfreich war...

Mein Tipp: Am besten bildet ihr euch selbst eine Meinung, denn über diese Buch wird viel gesprochen, und es wird wohl auch noch eine weile Thema bleiben. 


Mein herzlicher Dank gilt dem Hanser Verlag und Vorablesen für das Rezensionsexemplar. 





MerkenMerkenMerkenMerken
MerkenMerken

3 Sterne

Rezension: "Mein bester letzter Sommer" von Anne Freytag

09:41:00

Verlag: Heyne 
Seiten: 368
Preis: 14,99€ (Hardcover), 11,99€ (eBook)

Bewertung: 3 von 5 Sternen 

Kurzmeinung: 

Wieder ein viel gelobtes Buch, das mich nicht ganz so begeistern konnte. Die Charaktere waren mit etwas zu platt und die Geschichte hat mich erst weit nach der Hälfte wirklich mitgerissen. Dafür ist der Schreibstil sehr angenehm und das Ende hat mich total umgehauen. 



Klappentext: 

Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind …


Zum Buch: 

Tessa ist ein ganz normales Mädchen. Sie war immer fleißig, gut in der Schule, brav, hat keine Drogen genommen oder Unsinn gemacht. Sie hat mit ihren Freundinnen Pläne für die Zukunft geschmiedet und noch nie mit einem Jungen geschlafen. Sie kann ja schließlich warten, sie hat ja Zeit. Ein durchschnittliches Mädchen. Wäre da jetzt nicht die Gewissheit, dass sie bald sterben muss. Seit sie die schreckliche Nachricht erfahren hat, hat sich alles verändert und Tessa hat sich sehr zurückgezogen. Auch ihre Freundschaften haben gelitten und sind nach und nach in die Brüche gegangen. Auf der anderen Seite ist sie trotzdem noch ein normales Mädchen und macht sich genau wie alle anderen viele Gedanken über sich und die Liebe und verpasste Chancen. Naja, vielleicht macht sie sich ein paar mehr Gedanken als die anderen, denn Tessa ist sehr verkopft. 
Bis sie eines Tages Oskar trifft. Sie sieht ihn das erste Mal in der U- Bahn und verliebt sich auf den ersten Blick. Doch die Begegnung wird zu einer dieser verpassten Chancen. Wie es der Zufall will, bekommen Tessa und Oskar aber eine zweite Chance -und die nutzen sie. Tessa fällt es anfangs sehr schwer, jemanden hinter ihren Schutzwall nah an sich ran zu lassen. Doch der charmante, lebhafte Oskar erobert sich schnell einen Platz in ihrem Herzen. Er möchte ihr einen letzten perfekten Sommer schenken und gemeinsam gehen sie auf eine emotionale Reise mit vielen Hoch- und Tiefpunkten.


Meine Meinung: 

Ja, also dieses Buch hat ja viele Leser sehr begeistert. Ich bin darauf aufmerksam geworden, weil es ständig in meiner Instagram und Twitter Timeline aufgetaucht ist -meist begleitet von Lobeshymnen und Applaus. Das hat mich natürlich neugierig gemacht und ich wollte mir meine eigene Meinung bilden. 
Gut gefallen hat mir der sehr flüssige Schreibstil. Das Buch war schön zu lesen und die Seiten sind schnell nur so dahingeflogen. Außerdem ist das ganze Buch sehr liebevoll gestaltet. Das fängt mit dem hübsch gestalteten Cover an und geht über kleine Zeichnungen am Anfang und Ende der Kapitel bis zu einer Karte der Reiseroute von Tessa und Oksar im Buch. 
Musik spielt in dem Buch eine große Rolle, zum Beispiel wenn Tessa und Oskar sich gegenseitig Lieblingsbands zeigen oder das perfekte Lied für einen Moment finden wollen. Passend dazu wurde extra eine Playlist zum Buch erstellt, die auch auf der Umschlag- Innenseite zu finden ist. Man kann die Liste zum Beispiel auch direkt bei Spotify hören und so beim Lesen die passende Musik genießen. Das hat mir richtig gut gefallen und es ist eine tolle Idee, die das Buch von anderen abhebt. 
Man merkt wirklich, dass sich da jemand viele Gedanken gemacht hat und es ist alles wirklich liebevoll gestaltet. 

Allerdings hat das Buch meiner Meinung nach auch einige Schwächen. Das Thema ist eben ein sehr schwieriges, hat aber auch sehr viel Potential, da es viele essenzielle Fragen aufkommen lässt. Wenn man sich bewusst mit der Endlichkeit der eigenen Existenz beschäftigt, gewinnt alles an Bedeutung und man hinterfragt eigene Entscheidungen. Hätte man sein Leben anders leben sollen? Was ist der Sinn hinter all dem? War es das alles wert? 
Und Tessa macht sich auch ihre Gedanken dazu, allerdings bleibt die Auseinandersetzung mit den Themen für mich manchmal zu sehr an der Oberfläche, so dass nicht das ganze Potential ausgeschöpft wurde. 
Die Situation, in der sich Tessa, ihre Familie und auch Oskar befinden, ist unglaublich schwierig und sensibel. Der drohende Verlust der Tochter, Schwester, Freundin. Abschied nehmen, jemanden gehen lassen. Auch hier wieder unglaublich viel Potential für feine Beobachtungen, große Gefühle und viel Menschlichkeit. Aber auch hier wurde das Potential nicht genutzt. Viele Konflikte werden aufgezeigt und angerissen, aber es fehlt die Tiefe und Komplexität. Entwicklungen der Charaktere passieren viel zu schnell, so dass es für mich umplausibel und nicht echt wirkte. Tessa zum Beispiel ist am Anfang (verständlicherweise) unglaublich wütend, ängstlich, verzweifelt. Das wird auch schön dargestellt, besonders in der Beziehung zu ihrer Mutter. Doch dann trifft sie Oskar und all das verschwindet meiner Meinung nach viel zu schnell und macht Platz für unbeschwerte Leichtigkeit. Ja, zwischendurch hadert sie immer mal wieder mit sich, aber es sind immer die selben Gedanken, die sie denkt. 
Genauso hätte ich Oskar ein breiteres Gefühlsspektrum gewünscht. Er ist meistens der Sunny Boy, der immer geduldig ist und immer alles richtig macht. Ja, auch er hat seine Geschichte und seinen Ballast. Aber es geht mir wieder alles zu schnell und zu einfach in der Beziehungsentwicklung mit Tessa. 
Die Eltern bleiben mir viel zu blass. Der Vater wird immer mit den selben Floskeln beschrieben und aus dem Konflikt mit der Mutter hätte man mehr machen können. 


Fazit: 

Das klingt jetzt alles so negativ, oh je. Dabei ist "Mein bester letzter Sommer" bei weitem kein schlechtes Buch. Wie gesagt lässt es sich toll lesen; es sind teilweise schöne Zitate drin, die man auch gerne zwei- oder dreimal lesen mag. Und während des Lesens haben sich #teskar auch wirklich in mein Herz geschlichen. Das Ende war sehr gut und auch bei mir blieb kein Auge trocken. 
Aber insgesamt hätte die Geschichte einfach noch viel mehr Potential gehabt, mehr echte Menschlichkeit zu zeigen, mehr großes Gefühlsspektrum und Tiefe. 

Das könnte dir auch gefallen: 

Auf Null - Catharina Junk
Ich gebe dir die Sonne - Jandy Nelson 
Ich fühle was, was du nicht fühlst - Amelie Fried 

Was lese ich nur?

19:45:00

Mein TBR im August


An Lesestoff Auswahl mangelt es mir wahrlich nicht -mein SuB türmt sich kilometerhoch und es kommen auch artig immer wieder Bücher hinzu. Aber ich bin unschuldig, was gibt es auch immer so viele tolle Bücher?! ;) 
Jetzt ist mal wieder die Qual der Wahl angesagt: Was lese ich als nächstes? 
Auf den August habe ich mich gefreut, weil endlich der Prüfungsstress etwas nachlässt und ich mir mehr Zeit zum Lesen nehmen kann. 
Deswegen habe ich mir ganz optimistisch 7 Bücher vorgenommen (auch, weil ich mich einfach nicht entscheiden konnte -am liebsten hätte ich alles gleich gelesen). 

Ganz oben auf der Liste steht natürlich:


1. Harry Potter and the Cursed Child 


Das habe ich mir heute als Belohnung für die letzte Prüfung gegönnt. Kaum ein Buch habe ich so sehnlich erwartet, allerdings habe ich durchaus gemischte Gefühle. Es ist eben kein Roman und auch nicht von Queen J.K. Rowling herself geschrieben. Aber es ist neuer Harry- Lesestoff und als wahrer Potterhead muss ich da natürlich nicht zweimal überlegen, bevor ich die Geschichte verschlinge. Ich finde, eine Fortsetzung hat viel Potential, birgt aber auch einige Gefahren. Ich bin gespannt, was daraus gemacht wurde. 



2. The Girls von Emma Cline 


Die Geschichte hat mich von Anfang an interessiert und das Buch wurde im englischsprachigen Ausland ja schon als großer Erfolg gefeiert. Das hat mich natürlich noch neugieriger gemacht. 
Das Buch habe ich schon im Juli angefangen. Jetzt muss es erstmal für den neuen Harry pausieren, aber das wird auf jeden Fall danach zu Ende gelesen, denn die Geschichte konnte mich bis jetzt sehr begeistern. 



3. Alles Licht das wir nicht sehen von  Anthony Doerr 


Dieses wunderschöne Buch liegt leider schon viel zu lange auf meinem SuB. Es ist mir damals wegen des tollen Covers ins Auge gefallen. Und da ich viel Gutes über den Autor gehört hatte, hab ich es mir dann zu Weihnachten gewünscht. Seit dem liegt es hier und irgendwie kam immer etwas dazwischen. Aber das wird jetzt ein Ende haben. Seine Zeit ist gekommen. ;) Aber im Ernst, ich freue mich sehr darauf und hoffe, es kann meine hohen Erwartungen erfüllen. 



4. Der Prediger von Fjällbacka von Camilla Läckberg 


Ich versuche ja nebenbei auch immer noch, meine Liste abzuarbeiten, und da kommt dieser Krimi gerade richtig. Ein bisschen Schweden- Feeling im Sommer ist ja auch immer schön :) 



5. Altes Land von Dörte Hansen 


Noch so ein Buch, was ich schon seit langem lesen will und irgendwie nie dazu komme. Seit dem Kauf habe ich leider auch schon recht viel negative Kritik gehört und gehe jetzt etwas mit gemischten Gefühlen an das Buch heran. Aber letztendlich muss sich jeder seine eigene Meinung bilden und ich bin gespannt, wie es mir gefallen wird. 



6. Mein Leben als Schäfer von James Rebanks 


Das Buch ist erst kürzlich bei mir eingezogen, als ich ein Buchpaket vom C.Bertelsmann Verlag bekommen habe. Als großer England Fan hat mich die Geschichte natürlich sofort angesprochen und ich freue mich ins englische Hochland abzutauchen. 



7. Die Eleganz des Igels von Muriel Barbery


Einer meiner Schätze von der Leipziger Buchmesse. Das Buch wollte ich schon seit Eeeewigkeiten mal lesen und als es mir in Leipzig in die Hände fiel, habe ich meine Chance ergriffen. Seit dem wartet es geduldig auf dem SuB und ich hoffe, dass ich es diesen Monat schaffe. 




Ja, das ist also meine Auswahl für August. Außer "Cursed Child"  sind es alles Bücher von meinem SuB und der August würde zu einem unglaublich guten SuB- Abbau- Monat werden. Aber ich will mich mal nicht zu früh freuen. Wie ich mich kenne, kommen wieder einige neue Bücher dazwischen. Und mal sehen, ob ich wirklich so viel zum Lesen komme, wie ich es mir wünsche. 
Aber diese 7 Bücher sind auf jeden Fall der Plan. 
Was wollt ihr diesen Monat lesen? 

Über mich


Hallöchen, ich bin Julia, 24, und der Bücherwurm hinter dem Blog Leselust.
Seit 2016 blogge ich hier über Bücher, Literaturevents und was mich sonst so beschäftigt.
Ich liebe Bücher, Kaffee, das Meer und Musik.
Wenn ihr mehr über mich wissen wollt, dann schaut bei "Über mich" vorbei oder schreibt mir auch gern. Ich habe immer ein offenes Ohr für euch.


Kontaktformular

Name

E-Mail *

Nachricht *

Bloglovin

Follow